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Wir freuen uns sehr, euch heute bekannt zu geben, dass wir „Google für Non-Profits“ in Europa weiter ausbauen. In Partnerschaft mit der Non-Profit-Organisation Stifter-Helfen.de ist Google für Non-Profits jetzt auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar, um gemeinnützige Organisationen zu unterstützen.

Stifter-Helfen.de gibt es in Deutschland seit Oktober 2008. Über das Online-Spendenportal können Non-Profit-Organisationen Soft- und Hardwarespenden namhafter IT-Unternehmen erhalten. Seit Bestehen haben sich dort mehr als 27.000 Organisationen registriert. In diesem Zeitraum spendeten die mittlerweile 28 IT-Stifter über 630.000 Produkte, die Non-Profits sparten dadurch insgesamt über 180 Millionen Euro.

Ihr seid eine Non-Profit-Organisation? Dann könnt ihr euch ab heute über Stifter-Helfer.de bewerben, um Teil des Programms werden. So bekommt ihr Zugang zu einer Reihe von hilfreichen Google Produkten und Tools, unter anderem:

Non-Profit-Organisationen auf der ganzen Welt nutzen diese Programme bereits, um Ehrenamtliche zu gewinnen, Spenden zu sammeln und mehr Aufmerksamkeit auf ihre Arbeit zu lenken. Ein bekanntes Beispiel ist die Organisation Unicef, welche sich in 190 Ländern und Regionen der Welt für die Rechte und das Wohlbefinden aller Kinder einsetzt. Dabei legt Unicef einen besonderen Schwerpunkt auf das Unterstützen von Kindern in besonders großer Not. Mithilfe von Google Ad Grants konnte Unicef den Traffic auf der eigenen Website und in dem gemeinnützigen Onlineshop um mehr als 100 Prozent steigern.

Wir möchten solche positiven Impulse weiter verbreiten und können es daher kaum erwarten, Partnerschaften mit weiteren Organisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufzubauen.

Um am Google für Non-Profits Programm teilnehmen zu können, muss eure Non-Profit-Organisation auf Stifter-helfen.de registriert sein. Sobald ihr den dortigen Prüfprozess erfolgreich durchlaufen habt und förderberechtigt seid, könnt ihr euch bei Google für Non-Profits anmelden, um Zugriff auf Google Tools und Produkte zu erhalten.

Post von Dr. Wieland Holfelder, Engineering Director und Leiter des Google Entwicklungszentrums München

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Am 27. April 1994 wurde Nelson Mandela in den ersten demokratischen Wahlen nach dem Ende des Apartheid-Regimes zum Präsidenten von Südafrika gewählt. Der heute als „Freedom Day“ bekannte Tag ist in Südafrika und der ganzen Welt zum Symbol der Hoffnung geworden. Zur Erinnerung an dieses historische Datum hat sich Google mit dem Robben Island Museum zusammengetan, um die Geschichte und die Bilder dieses Unesco-Welterbes für die ganze Welt verfügbar zu machen.

Robben Island ist die Insel, auf der Nelson Mandela und viele andere südafrikanische Freiheitskämpfer in ihrem Streben nach Gleichberechtigung gefangen gehalten wurden und die als Symbol für Südafrikas Freiheitskampf gilt. Mit der Online-Tour und Google-Maps-Galerie könnt ihr Robben Island jetzt besichtigen.

Wer einmal in Mandelas ca. 2,5 x 2 Meter großen Gefängniszelle gestanden hat, kann nur schwer glauben, dass hier jemand 18 Jahre lang leben musste. Während ihr auf der Tour den historischen Ort besichtigt, könnt ihr auf Fotos sehen, wie die Zelle während seiner Gefangenschaft aussah. Man kann sich leicht vorstellen, wie Mandela am winzigen, mit Büchern und Dokumenten gefüllten Schreibtisch saß und an einer Zukunft in Freiheit für alle arbeitete.
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Fotografie von Mandelas Gefängniszelle etwa 1971
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Mandelas Gefängniszelle heute bei Street View

Robben Island war auch der Ort, an dem der Aktivist Robert Sobukwe inhaftiert war. Man hielt ihn mehr als drei Jahre in Einzelhaft, nachdem er gegen das Pass Law protestiert hatte – ein Gesetz, das schwarze Bürger zum Tragen eines Inlandspasses verpflichtete und so ihre Reisefreiheit stark einschränkte. Auf der Tour durch sein Haus auf Robben Island könnt ihr mehr über den Mann erfahren, der sich nicht durch seine Gefangenschaft in seinem Streben beirren ließ, die Gleichheit aller Bürger wahr werden zu lassen. Sogar die Seiten seines Notizbuchs, das heute noch auf dem Schreibtisch liegt, könnt ihr besichtigen.
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Robert Sobukwe’s Haus auf Robben Island, Südafrika

In den neuen Online-Ausstellungen in Googles Cultural Institute könnt ihr auch den persönlichen Geschichten ehemaliger Häftlinge zuhören. Dazu gehören auch die Erinnerungen an die Orte, an denen sie arbeiteten, lernten und zusammenkamen, um eine gemeinsame Vision der Freiheit in Südafrika zu erschaffen. Selbst einige persönliche Gegenstände, die die früheren politischen Gefangenen dem Museum selbst gespendet haben, sind zu sehen; darunter eine Fußball-Trophäe, handgezeichnete Tischtennis-Preise, sowie die von einem Gefangenen angefertigte Bleikopie des Generalschlüssels.
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Blick auf Lime Quarry, ein Ort für Zwangsarbeit auf Robben Island

Einst Symbol des repressiven Apartheid-Regimes, ist Robben Island nun Gedenkstätte und Erinnerung an den glücklicherweise nicht zu unterdrückenden Freiheitsdrang des menschlichen Geistes. Wir hoffen, ihr nehmt euch einen Moment Zeit, reist zurück in die Geschichte und lasst euch von der Hoffnung und der Menschlichkeit dieses beeindruckenden Ortes inspirieren.

Post von Luke McKend, Country Director für Google Südafrika

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Das haben wir alle schon einmal erlebt: Man surft mit dem Mobiltelefon im Internet und ruft eine Website auf, nur um dann festzustellen, dass sie schwer zu lesen und nur unter großen Schwierigkeiten zu navigieren ist, weil sie nicht für die Bildschirmgröße von Mobilgeräten optimiert wurde. Da immer mehr Menschen bevorzugt ihr Smartphone nutzen, um das Internet zu durchsuchen, möchten wir sicherstellen, dass ihr mit Google Inhalte findet, die nicht nur relevant und aktuell sind, sondern auch auf den kleineren Bildschirmen von Mobilgeräten gut zu lesen und zu navigieren sind.

Eine fehlende Optimierung für Mobilgeräte ist auch für die Betreiber von Websites ein Nachteil: Häufig verlassen Besucher eine Website, weil diese nicht für Mobilgeräte optimiert ist. Umfragen haben ergeben, dass 74 Prozent der Nutzer eine Website erst erneut besuchen, wenn Sie für Mobilgeräte optimiert ist.
Deshalb ermutigen wir Webmaster dazu, ihre Websites ohne Stolperfallen für Mobilgeräte zu erstellen, – wie etwa ein zu kleiner Text oder ein schwer zu navigierendes Format – um Besuchern auch auf Mobilgeräten ein ansprechendes Erlebnis auf ihren Websites zu ermöglichen. Im vergangenen Dezember haben wir das „Für Mobilgeräte“-Label vorgestellt, das Nutzern anzeigt, wenn ein Link in den Suchergebnissen auf eine Website verweist, die für Mobilgeräte optimiert ist. Außerdem haben wir Ressourcen zur Verfügung gestellt, um Webmastern zu helfen, ihre Websites für Mobilgeräte zu optimieren. Nun setzen wir eine Änderung um, die wir bereits vor zwei Monaten angekündigt haben. Mit dem neuen Ranking der Suchergebnisse auf Mobiltelefonen wird ab sofort berücksichtigt, ob eine Website für Mobilgeräte optimiert ist oder nicht.

Dabei ist wichtig , dass dies nur eines von insgesamt mehr als 200 Kriterien ist, die wir heranziehen, um die Relevanz von Suchergebnissen zu bewerten. Nicht für Mobilgeräte optimierte Websites werden also in der mobilen Suche nicht komplett aus den Suchergebnissen verschwinden. Wenn eine Website wirklich relevante Inhalte für den Nutzer bietet, wird sie auch weiterhin ein hohes Ranking erhalten.

Wenn ihr also auf eurem Smartphone die Google-Suche nutzt, könnt ihr jetzt noch einfacher hochwertige und relevante Ergebnisse auf Websites finden, die ohne umständliches Zoomen oder Bildschirmtippen gut lesbar sind, deren Schaltflächen weit genug auseinander liegen und auf denen sich keine nicht abspielbaren Inhalte oder horizontales Scrollen finden. In den zwei Monaten, seit wir diese Änderung angekündigt haben, hat sich der Anteil an Websites, die für Mobilgeräte optimiert sind, bereits um 4,7 Prozentpunkte erhöht, und natürlich hoffen wir, dass ihre Zahl in den kommenden Monaten weiter steigt.

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Unser Ranking in der mobilen Suche berücksichtigt ab sofort, ob eine Website für Mobilgerät optimiert ist und bewertet positiv, wenn Websites das richtige Format für Mobiltelefone (wie unser Beispiel auf der rechten Seite) aufweisen.
Die gute Nachricht ist, dass eine Optimierung weder teuer noch zeitaufwändig sein muss: sie kann so einfach sein, wie das Anpassen von Website-Einstellungen oder die Auswahl eines Designs, das euch gefällt. Und auch wenn ihr euch entscheidet, euren Internetauftritt zu überarbeiten, lässt sich die Unternehmenswebsite einer kleinen Firma mit 10 bis 20 Unterseiten innerhalb eines Tages überarbeiten.

Webmaster können feststellen, ob ihre Website für Mobilgeräte optimiert ist, indem sie einzelne Seiten mit unserem Test auf Optimierung für Mobilgeräte oder die gesamte Website mit dem Bericht zur Benutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten in den Webmaster-Tools prüfen. Sobald eine Website für Mobilgeräte optimiert ist, werden wir diese Website automatisch neu indexieren (Webmaster können den Prozess über Abruf wie durch Google mit der Funktion „An den Index senden“ auch selbst anstoßen).

Post von Cody Kwok, Principal Software Engineer

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Wie viele beliebte Legenden auf der ganzen Welt dringt auch das Ungeheuer von Loch Ness in unser aller Alltagswelt ein und existiert am Rande des Möglichen. Ob Sichtungen und Fälschungen, Echtheitsbeweise und deren Widerlegungen, Tourismus und sogar Kidnapping-Pläne des englischen Museums für Naturgeschichte – das liebevoll als „Nessie“ bezeichnete Untier lebt in den Geschichten, die darüber erzählt werden. Man mag es kaum glauben, doch die meisten Menschen haben eine romantische Vorstellung von der Kreatur, die der Legende nach die Tiefen des Loch Ness durchstreift. Nessie findet sich in der schottischen Folklore, tanzt in Kindervorstellungen und ist international bekannt. Dabei dient es für vieles als Inspiration, von Pop-Kultur bis hin zu Schauergeschichten.
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Zu Ehren des Jahrestages der Veröffentlichung des sogenannten „Surgeon’s Photograph“ von 1934, dem wahrscheinlich bekanntesten Foto in der Geschichte des Loch Ness – und vielleicht einer der kunstvollsten Fälschungen unserer Zeit – könnt ihr auf 360° Street View-Bildern des Loch Ness auf Google Maps selbst einmal schauen, ob ihr Nessie finden könnt.
Loch Ness, Schottland
Adrian Shine, Leiter des Loch Ness & Morar Project, beteiligt sich seit 1973 an Forschungen in den schottischen Highlands. Er hat bereits mehr als 1.000 Sichtungen erfasst und hält wissenschaftliche Erklärungen dafür bereit, warum die Menschen immer wieder behaupten, das sagenumwobene Tier gesehen zu haben.
Loch Ness besteht aus einer Reihe von verbundenen Gewässern, zu denen im Süden der River Oich und im Norden die Bona Narrows gehören, und erstreckt sich im Südwesten von Inverness über eine Länge von etwa 37 km. Obwohl der See gemessen an seiner Oberfläche nicht der größte und auch nicht der tiefste See Schottlands ist, verfügt er über das größte Wasservolumen. Selbst alle Seen in England und Wales reichen bezogen auf das Wasservolumen zusammen genommen nicht an ihn heran. Mit einer Tiefe von etwa 230 Metern beherbergt der See unter seiner Oberfläche eine ganz eigene Welt. Sie inspirierte zur Legende von Nessie.
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Unterwasser in Loch Ness
In Zusammenarbeit mit dem Catlin Seaview Survey hat sich ein Taucher mit Unterwasserausrüstung in diese Welt begeben, um euch zu zeigen, was sich unter der trüben Oberfläche des Sees verbirgt.
Ein Taucher des Catlin Seaview Survey bei Unterwasseraufnahmen im Loch Ness
Wie auch immer ihr zur Nessie-Frage steht, die Legende lebt weiter – selbst im digitalen Zeitalter. Loch Ness zählt mehr Suchanfragen als irgendeine andere britische Sehenswürdigkeit, sogar mehr als der „Buckingham Palace“ oder der „Peak District“. Und während wir Loch Ness heute mit einem eigenen Google Doodle ehren, hoffen wir, dass ihr euch an den geschichtsträchtigen und atemberaubenden Bildern der schottischen Highlands erfreuen werdet, die wir für euch mit Street View in Google Maps zusammengestellt haben.

Post von Sven Tresp, Program Manager, Street View Special Collections 

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Im Lauf der Jahre haben wir Google Maps kontinuierlich aktualisiert, um den Kartendienst noch genauer, umfassender und nützlicher für euch zu gestalten. Egal ob ihr Bildmaterial vom Café in Indien oder eine schrittweise Routenplanung zu eurem Date in Berlin benötigt – wir haben hart dafür gearbeitet, um die bestmögliche Erfahrung der Welt um euch herum zu vermitteln.

Heute stellen wir unser bisher ehrgeizigstes Update vor: PAC-Maps.
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Mit PAC-Maps navigieren
Mit lokalen Ortsinformationen und Street View ist es so einfach wie noch nie, den Weg zum Ziel zu finden. Bisher gab es aber noch kein Tool, das euch gezeigt hat, wo ihr nicht hingehen dürft. Mit unserem Update haben wir zunächst einmal Bildmaterial gefährlicher virtueller Kreaturen wie Pinky, Blinky, Inky und Clyde hinzugefügt.

Entscheidet beim Navigieren durch Straßen, an welcher Ecke ihr vorbeigehen müsst, um den Geistern auszuweichen, um sicher an euer Ziel zu kommen. Für jeden gegessenen Pac-Dot gibt es zehn, für Erdbeeren und Kirschen gibt es sogar Extrapunkte. PAC-Maps macht die Navigation bei ausgewählten Standorten so einfach wie nach links, rechts, oben oder unten zu gehen.

Erlebt alle Vorteile von #PACMaps am Desktop und in der neuesten Version von Google Maps auf Android und iOS. Das ist erst der Anfang, also bleibt dran und erlebt mehr Spaß mit Zombie Incident Alerts und intergalaktischem Street View. Oh, und verpasst auf keinen Fall, was unsere Freunde bei Ingress so tun. So wie es aussieht, hat sich Pac-Man den Weg in die echte Welt freigemampft!

Post von Michelle Luo, Product Manager

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Schon seit meiner Kindheit fasziniert mich die Donau. Ich bin in der Nähe von Ulm aufgewachsen, wo die Donau ihre malerische Reise vom Schwarzwald in Richtung Südosten bis zum Schwarzen Meer beginnt. Seit Jahrtausenden verbindet die Donau Länder und Kulturen. Sie war Wegbereiter für wirtschaftliche Entwicklung, hat Völkerwanderungen ermöglicht und Menschen zu Kunstwerken und klassischer Musik inspiriert.

Ab heute könnt ihr diese internationale Wasserstraße mit Street View in Google Maps erkunden. Gleitet durch insgesamt sechs Länder, drei Hauptstädte und viele beeindruckende Landschaften. Um das Bildmaterial zu sammeln, wurde unser Trekker auf dem Flussschiff ms Treasures montiert, dass von Tauck und dessen Partner Scylla für Kreuzfahrten auf der Donau und anderen europäischen Flüssen betrieben wird.

Eure virtuelle Bootsfahrt beginnt in Bratislava in der Slowakei, wo ihr oben auf dem Hügel die Burg Bratislava stehen seht. Erste Siedlungen auf dem Burgberg entstanden bereits in der Steinzeit (etwa 3.500 v. Chr.), und auch heute bietet die Burg an ihrem Standort oberhalb der Donau am Kreuzungspunkt wichtiger Handelswege einen beeindruckenden Anblick.
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Burg Bratislava, Bratislava, Slowakei
Auf dem Weg durch Ungarn bietet sich euch ein ungehinderter Blick auf die Altstadt von Budapest. Ob ihr euch die berühmte Kettenbrücke bei Nacht anseht, oder das ungarische Parlamentsgebäude am Tage – der Blick vom Schiffsdeck wird euch auf keinen Fall enttäuschen.
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Ungarisches Parlamentsgebäude, Budapest, Ungarn
Am kroatischen Ufer befindet sich die Stadt Vukovar, eine alte Barockstadt mit atemberaubender Architektur. Das Franziskanerkloster sowie die Kirchen des heiligen Philip und Jakob thronen über der Stadt und blicken auf die Donau herab.

Die Landschaften entlang der Donau und der Blick auf den Fluss selbst sind vielleicht das wahre Highlight dieser Reise. Gleitet entlang der Region Cazanele Mari in Rumänien, wo sich mehr als ein Drittel der Donau-Wasserstraße verzweigt, oder durch die Region Krcedinska Ada in Serbien, wo das Wasser durch die Spiegelungen des Himmels und der Landschaften auf beiden Seiten des Flusses scheinbar zum Leben erwacht.
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Region Cazanele Mari in Rumänien
Weiter geht es nach Bulgarien, wo die Donau die Grenze zum benachbarten Rumänien bildet. Die Brücken, die Bulgarien und Rumänien verbinden, gelten als kürzester Weg, um von Ost- nach Westeuropa zu gelangen.
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Brücke zwischen Bulgarien und Rumänien
Weil ich selbst ganz in der Nähe dieses mächtigen Flusses aufgewachsen bin, fühle ich mich, wann immer ich eine Stadt an der Donau besuche, direkt verbunden. Deshalb ist es für mich umso spannender, all die Einzelteile auf Street View zusammenzufügen, dem Fluss auf seinem Weg zu folgen und zu sehen, was für ein majestätischer Fluss aus „meiner“ kleinen Donau aus Ulm geworden ist, wenn sie schließlich das Schwarze Meer erreicht.

Ich hoffe, ihr werdet diese Reise entlang der Donau auf Street View in Google Maps genießen.

Post von Ulf Spitzer, Product Manager, Google Maps Street View

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Es war ein Presseclub der besonderen Art ‒ Montagabend im Berliner Google Büro. Bei einer gemeinsamen Veranstaltung des DJV Berlin, des Magazins Nitro und Google begrüßte Moderatorin Marwa Eldessouky (rbb, WDR) den Datenjournalisten Marco Maas (OpenDataCity), Radio- und TV-Journalistin Eleni Klotsikas (radio1, ZDF), YouTube-Star Tilo Jung (Jung & Naiv), Google-News-Chef Richard Gingras sowie “TV-Urgestein” Friedrich Küppersbusch (ZAK, Tagesschaum). Vor mehr als 100 Journalisten und Medienschaffenden diskutierten sie die einfache Frage: “Was braucht der Journalist von morgen?”.
Panel-Diskussion mit Marco Maas (OpenDataCity), Radiojournalistin Eleni Klotsikas, Google-News-Chef Richard Gingras, Moderatorin Marwa Eldessouky, Tilo Jung ("Jung & Naiv") und TV-Produzent Friedrich Küppersbusch (v.l.n.r.)

Lobbyplag-Miterfinder Marco Maas warb eindringlich dafür, die Chancen von Digitalisierung und moderner Datenanalyse journalistisch zu nutzen. Dabei müssten Journalisten nicht selbst programmieren, aber sehr wohl mit Programmierern auf Augenhöhe reden können. Griechenland-Expertin Eleni Klotsikas betonte die Bedeutung gründlicher Recherche vor Ort, nicht zuletzt, um Vertrauen mit wenig medienerfahrenen Interviewpartnern aufzubauen.

Radiojournalistin Eleni Klotsikas und Google-News-Chef Richard Gingras

Google-News-Chef Richard Gingras ging ausführlich auf die Aufgabenteilung von Journalismus und Technologie in der digitalen Zukunft ein. Der Vision von “Artikel-schreibenden Algorithmen” erklärte er eine klare Absage, dies sei und bleibe die Aufgabe von Journalisten.

“Krautreporter” Tilo Jung erklärte seinen Ansatz, Interviews auf YouTube ungeschnitten und deshalb durchaus auch mal in “Spielfilmlänge” einzustellen und machte sich allgemein für eine “Entschleunigung” im Medienbetrieb stark. Daneben überraschte er das Publikum mit der Ankündigung, im April “erstmal” etwas anderes, außerhalb des Journalismus, zu probieren. Mehr wollte er noch nicht verraten.

Tilo Jung ("Jung & Naiv") und TV-Produzent Friedrich Küppersbusch

Friedrich Küppersbusch, den Moderatorin Marwa Eldessouky als “LeFloid der 90er” vorstellte, war es vorbehalten, den Abend zusammenzufassen. “Mut zur Spezialisierung, absolute Unabhängigkeit und auch einfach mal Spaß haben”, dies war sein Rat an die Journalistinnen und Journalisten von morgen.

Eindrücke aus der Panel-Diskussion

Den Optimismus in neue Technologien wie das “Internet der Dinge” kommentierte er ganz Küppersbusch-typisch: “Mein Schuh und meine Hose, die hätten sich bestimmt ‘ne Menge zu erzählen.”

Post von Ralf Bremer, Pressesprecher Google Deutschland